Die Projektlaufzeit von afrika-hamburg.de war 2004/2005. Hier wird eine laufend aktualisierte Auswahl von Veranstaltungen, Texten und Publikationen vorgestellt. Im Archiv sind Fundstücke und bereits stattgefundene Projekte zu finden. S. auch das Projekt wandsbektransformance - die Gegenwart des Kolonialen.

Gedenkkultur auf Irrwegen 2
Der Rechtsanwalt und Wandsbeker Heimatkundler Michael Pommerening ist mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) geehrt worden. Aus seiner Feder stammte die von Vielen als Geschichtsklitterung kritisierte Gedenktafel für die ehrende Büste des Sklavenhändlers Schimmelmann am Wandsbek-Markt.
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Am 27. Februar 2010 fand in Berlin-Kreuzberg die Umbenennung des "Gröbenufers" in "May-Ayim-Ufer" statt. Der Berliner Historiker Joachim Zeller berichtet (am Ende des Seitentextes)

26.02.2010
Heute vor 125 Jahren ging die Berliner Afrika-Konferenz zu Ende, zur der Bismarck eingeladen hatte und bei der der afrikanische Kontinent unter den europäischen Grossmächten aufgeteilt wurde. AfrikanerInnen waren nicht eingeladen.
Nun hat sich ein breites Bündnis von über 70 Initiativen in Berlin zu der Kampagne 125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz: erinnern - aufarbeiten - wiedergutmachen zusammengefunden und setzt sich bundesweit für einen grundlegenden Wandel im Umgang mit der deutschen Kolonialvergangenheit und für die Wiedergutmachung kolonialen Unrechts ein. Zum Abschluss wird am Samstag, den 27. Februar 2010 ein Gedenkmarsch für die Opfer des Kolonialismus und Rassismus stattfinden. Es findet ein Festakt statt zur Umbenennung des kolonialen Straßennamens Gröbenufer zu Mayi-Ayim-Ufer - nach der afrodeutschen Aktivistin und Dichterin.
 
www.berliner-afrika-konferenz.de
 
Gedenkmarsch und Festakt Straßenumbenennung:
www.berliner-afrika-konferenz.de/index.php
 
Christian Kopp: "Mission Moriaen" ­ Otto Friedrich von der Gröben und der brandenburgisch-preußische Sklavenhandel (pdf 650 KB)

22.01.2010
Das Afrikanische Jahr 1960 | 2010
Vor 50 Jahren erlangten 17 afrikanische Staaten ihre Unabhängigkeit von den Kolonialmächten. Im Afrikanischen Jahr 2010 wird der heutige Umgang mit den vielen kolonialen Zeichen im öffentlichen Raum in Deutschland hinterfragt. Während in den afrikanischen Ländern die nach Kolonialakteuren benannten Straßennamen nach der Unabhängigkeit umbenannt wurden, sind solche Initiativen in den deutschen und europäischen Metropolen bisher die Ausnahme.
 
Dekolonisation Afrikas | Afrikanisches Jahr
de.wikipedia.org/wiki/Dekolonisation_Afrikas
 
Übersicht über europäische Initiativen zur Umbenennung kolonialer Straßennamen
 
Die Deutsche Welle berichtet über einen Rundgang durch das Afrikanische Viertel in Berlin.
www.dw-world.de/dw/article/0,,5097933,00.html

15.01.2010
Hier schlägt das koloniale Herz der 'HafenCity'
Ein Spaziergang durch Hamburgs neuen Stadtteil
 
Die neuen Plätze in der 'HafenCity' wurden nach Welteroberern benannt. Jetzt sollen im 'Überseequartier' die Gebäude Namen ehemaliger Kolonien und einst besonders gewinnbringender Kolonialwaren tragen. Firmiert die 'HafenCity' jetzt als überdimensionaler Kolonialkrämerladen?

15.01.2010
Hagenbecks 'Völkerschauen':
Vor 129 Jahren wurde eine Gruppe Indigener aus Chile vom Hamburger Zoodirektor Carl Hagenbeck verschleppt und in Europa wie Tiere ausgestellt. Jetzt kehrten ihre menschlichen Überreste zurück.
 
Der Tierparkbesitzer Hagenbeck erfand die 'Völkerschauen' - ein exotisierend-theatralischer Mix aus klischeehaft nachempfundenen Handwerks-, Tanz- und Kampfszenen in Bühnenbildern - und hatte damit international durchschlagenden Erfolg. Die Menschen, die seine Schergen auf anderen Kontinenten verschleppten oder mit falschen Versprechungen nach Hamburg lockten, wurden wie Tiere in Käfigen oder auf der Bühne vom Publikum begafft und bedrängt.
 
Eine seiner 'Exotenschauen' tingelte sieben Monate durch Europa: Hamburg, Berlin, München, Leipzig, Stuttgart, Nürnberg. In Paris lockte das rassistische Spektakel eine halbe Million bezahlende Neugierige. 'Wissenschaftler' meldeten überall Interesse an, die Fremden zu studieren: Sprache, Kultur, Schädelform; sie wurden photographiert ebenso wie vermessen, auch für geplante posthume Entnahme von Körperteilen.
 
Auf dem Weg nach Zürich starben binnen weniger Tage fünf Personen der Gruppe der 'Feuerländer' an den Veranstaltungsstrapazen, an Lungenentzündung, Masern und anderen Krankheiten. Zynischer Kommentar der Lokalzeitung 'Limmat' am 21.02.1882: "Bereits ist einer von der Truppe gestorben. Selbstverständlich finden die Vorstellungen doch statt, da ein solcher Fall keinen Anlass zu besonders großer Trauer gibt."1)
 
Des Zoodirektors Opfer gehörten den indigenen Völkern der Kawesqar|Alakalufen sowie Yahgan an; nur noch wenige von ihnen leben heute noch in Südchile. Die Invasion der Abenteurer, Walfänger, Seehundjäger, Pelzverkäufer, Landräuber und Menschenhändler hat sie dahin gerafft.
 
Einige Monate zuvor hatte Hagenbecks Mitarbeiter Johan Adrian Jacobsen schon den Tod von acht nordamerikanischen Inuit aus Labrador leichtfertig in Kauf genommen: die dringend empfohlene Pockenimpfung wurde schlichtweg 'vergessen'.2)
 
Neben den vielen Schaulustigen gab es aber auch Kritiker:
 
Magdeburger Zeitung 20.11.1880: "Für unser Empfinden hat dies Menschenausstellungsgeschäft an sich etwas außerordentlich Abstoßendes. Allein diese Menschenkinder, diese Ebenbilder Gottes, wenn's erlaubt ist, zu sagen, so mitten hinein in die zoologischen Gärten als Ausstellungsobjekte zu bringen, das scheint uns der Anthropologie, das scheint uns der Wissenschaft und der Lehre vom Menschen und seinem eigentlichen Wesen ganz und gar nicht zu entsprechen."
 
Der Anthropologe Franz Boas im Berliner Tageblatt 25.01.1886: "Wohl mag dem Menschenfreunde ein Bedenken an der Zulässigkeit solcher Schaustellungen aufsteigen, wenn er den armseligen Australier oder den kräftigen Eskimo unter dem Einfluss des fremden Klimas dahinsiechen sieht."
 
Das einträgliche Geschäft mit Menschen ließ sich Hagenbeck jedoch nicht nehmen: noch 58 'Völkerschauen' mit ca. 400 Mitwirkenden wurden bis 1931 präsentiert.
 
Den langen Weg der Ureinwohner von Südchile über Hamburg nach Zürich haben nun der Filmemacher Hans Mülchi und der Historiker Christian Báez recherchiert. Dabei stießen sie im Anthropologischen Institut der Universität Zürich auf den traurigen Fund von fünf Kartonschachteln mit Knochen. Sie haben erreicht, dass die Skelettteile am 12.01.2010 repatriiert wurden. In Chile wurden die Gebeine mit einem Staatsakt würdevoll in Empfang genommen, und in den nächsten Tagen werden sie von den Nachfahren traditionell beerdigt. Staatspräsidentin Bachelet entschuldigte sich öffentlich dafür, dass Chile in jenen Tagen die Verschleppung von Indigenen ausdrücklich erlaubt hatte. Sie versprach, sich dafür einzusetzen, dass alle Knochen ihrer Landsleute zurück gebracht werden.
 
Weiterführende Links:
 
Die Reste des Menschenzoos
Süddeutsche Zeitung
www.sueddeutsche.de/panorama/702/499974/text
 
Die letzte Reise der Feuerländer
Zürcher Tagesanzeiger
www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-letzte-Reise-der-Feuerlaender/story/22184450
 
Chile Repatriates Remains of Captured Indigenous Group: Skeletons Flown To Santiago
Santiago Times
www.santiagotimes.cl
 
Calafate Zoólogicos Humanos von Hans Mülchi
Film (Spanisch)
www.youtube.com/watch?v=w4kBFAhc0OE
 
Tod in Europa
www.geo.de/GEO/mensch/54072.html
 
Abraham's Diary
Radiosendung der CBC Canadian Broadcasting Corporation vom Dezember 2009
www.batteryradio.com/Pages/Abraham.html
 
Jenseits von Afrika. Die neuen Völkerschauen
Kritik der heutigen 'Ethno-Shows'; Stimmen der ArtistInnen, der Presse, des Publikums und der Veranstalter
www.hinterland-magazin.de/pdf/08-50.pdf
 
Literatur:
 
1) Rea Brändle: Wildfremd, hautnah. Völkerschauen und Schauplätze Zürich 1880-1960. Bilder und Geschichten, Zürich: Rotpunktverlag 1995.
 
2) Abraham Ulrikab im Zoo, Hg. Hartmut Lutz, Kathrin Grollmuß und Greifswalder Studierenden, vdL: Verlag 2007. Das Tagebuch des 1881 während der Hagenbeck-'Völkerschau' in Paris verstorbenen Inuk Abraham Ulrikab
 

17.12.2009
Hände abgehackt
Heute vor 100 Jahren starb Belgiens König Leopold II. In seiner Privatkolonie Kongo errichtete er ein Terrorregime, das seinesgleichen sucht.
 
Auch der 'Afrika-Forscher' Hermann von Wißmann war für Leopold unterwegs: er kartierte Bodenschätze und Wasserwege für Dampfschifffahrt, er sammelte gezielt Wissen über Völker und Bräuche, gründete militärische Stützpunkte und raubte kulturelle Güter für des Königs Sammlung.
 
Im 'Kongo-Freistaat' überfielen Leopolds Schergen ganze Dörfer und zwangen die Kolonisierten zum Kautschuksammeln. Wer nicht genug Kautschuk einbrachte, dem wurde die Hand abgehackt. Schätzungsweise 10 Millionen Kongolesen - die Hälfte der Bevölkerung - wurden getötet, unzählige gefoltert und verstümmelt.
 
Ein Streifzug durch belgische Städte heute:
 
- Antwerpen/Handwerfen: Wo man hinschaut in der
Altstadt, sind Handsymbole allgegenwärtig.
 
- Brüssel: eine Demonstration mit Transparenten, die Schriften tragen wie "Wir sind die Nachkommen
derjenigen, denen die Hände abgehackt wurden."
 
- Ostende: Aus Protest gegen die rückwärtsgewandte Erinnerungskultur wurde am Leopold-Denkmal die Bronzehand einer kongolesischen Sockelfigur abgesägt.

30.10. - 01.11.09

Wochenend-Workshop
Echos unter der Weltkuppel
Eine unerhörte Sound-Erkundung
am und im Uni-Hauptgebäude
dem ehemaligen Kolonialinstitut
mit
Jokinen, Künstlerin
Gordon Uhlmann, Historiker
im Rahmen von
Die Stadt hören
acht Stadtexpeditionen vom FSKolleg
des Radiosenders FSK Freies Sender Kombinat Hamburg

Eine neue Form des Internetradios macht eine akustisch kartierte Stadt möglich. Echos unter der Weltkuppel zu hören: aporee.org/maps/work/projects.php?project=echos
 
Echos unter der Weltkuppel:
Dokumentation in Text und Bild

Künstlerkatalog Kumasi Crossroads - global kiosk affairs jetzt online

Im Juli|August 2009 kamen Kunstschaffende aus vier Kontinenten zu einem internationalen Symposium in Kumasi in Ghana zusammen: Tapping Local Resources for Sustainable Education through Art. Die Organisation lag in den Händen des Art Department der Kwame Nkrumah University of Science and Technology KNUST in Verbindung mit der African Community of Art Educators AFRICOAE und der University of Oklahoma. Das Symposium war Ausgangspunkt für einen intensiven künstlerischen Arbeitsprozess, der das Globale im Lokalen vielgestaltig untersucht. Als Ergebnis präsentierten die Künstlerinnen und Künstler ihre beteiligenden, transkulturellen Interventionen und works in progress in der Ausstellung Kumasi Crossroads - global kiosk affairs im KNUST Museum in Kumasi.
 
- Kumasi Crossroads Künstlerkatalog hochauflösendes Download (pdf 17 MB; begleitende Texte in Englisch) Zum Herunterladen mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und im Fenster die Download-Funktion wählen.
 
- Kumasi Crossroads Künstlerkatalog
kleinere Browser-Version zur schnellen Ansicht
(pdf 2 MB; begleitende Texte in Englisch)

Veranstaltungsreihe
Schimmelmann > pp.
Hamburg entfernt ein Kolonialdenkmal

Der Reader zum Downloaden (pdf 4,3 MB)

aus dem Inhalt:
- Dr. Joachim Zeller: Dekolonisation des öffentlichen Raumes. (Post-)Koloniale Erinnerungskultur in Deutschland
- Gordon Uhlmann: Die Gegenwart des Kolonialen im Stadtraum. Eine Spurenlese und Mythenbeschau in Wandsbek
- Jokinen: Kunst und koloniale Erfahrung. Bilder entlang der transatlantischen Sklavenroute
- Gordon Uhlmann: Menschenfracht auf der Mittelpassage. Lesung aus historischen Quellen und literarischen Texten
- Dr. Angela Brüning: Erinnerungen an die Sklaverei in karibischer und nordamerikanischer Literatur
- Christiane Wehr: Einkauf_Denkmal. Rundgänge der Offenen Kartierung im Rahmen von wandsbektransformance - die Gegenwart des Kolonialen
- Jokinen: Wohin mit Wissmann, Woermann, Schimmelmann? park postkolonial - Raum für Wahrnehmung und Debatte
 
Kurzfilme:
- Skrollan Alwert:
Ein ehrendes Denkmal für einen Sklavenhändler?
"Das Denkmal muss weg"
wandsbektransformance. Ein Kunstprojekt
Nachtrag
- Doro Carl: Die Kunstrechnungsliebende Sozietät
- Marcos Romao: Reißt das ab!
10.2.09

Öffentliche Diskussion über das Konzept park postkolonial für die Harburger Schlossinsel

Das Bezirksamt Hamburg-Harburg lud am 2.12.08 die Öffentlichkeit zur Diskussion ein über die mögliche Realisierung des Projekts park postkolonial auf der Harburger Schlossinsel. Die Künstlerin Jokinen stellte das Konzept vor, und der Historiker Gordon Uhlmann gab einen Überblick über die zahlreichen kolonialen Spuren in Harburg.

Konzept park postkolonial von Jokinen

Konzept der Initiativgruppe park postkolonial für die Harburger Schlossinsel

Palmöl, Kopra, Kautschuk: Koloniale Spuren in Harburg von Gordon Uhlmann

Die GAL Hamburg gibt die Aufsatzsammlung 'Hamburg und Kolonialismus. Kolonialspuren und Gedenkkultur im Selbstverständnis der Handelsstadt' heraus. 31.8.07

pdf-Download (3,9 MB) unter

www.wandsbektransformance.de/aktuelles.html

"Diskurs postkolonial" (pdf-Download 2,3 MB)

eine gut recherchierte Schülerzeitung zum Umgang mit der Kolonialgeschichte, entstanden im Leistungskurs Geschichte des Heisenberg Gymnasiums in Hamburg-Harburg. 21.6.06

Pressespiegel

afrika-hamburg.de

aktualisiert 6.2.06

Die Gedenktafel zur Schimmelmann-Büste: aus Protest wurde versucht, das Wort 'Sklaven' weg zu kratzen.

Die von Otto Friedrich von der Gröben im Auftrag des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gegründete Sklavenfestung 'Großfriedrichsburg' im heutigen Princess Town an der Südküste Ghanas, hier als Kleinmodell im Goethe-Institut in Accra.

Demonstration zum Kampagnenauftakt 125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz 15.11.2009
(Foto: Berlin Postkolonial)

Warum steht in Hamburg das größte aller Bismarck-Denkmäler? Was steckt dahinter? Wer steckt darunter? Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Photo mit der schlichten Bildlegende 'Feuerländer-Familie' aus dem Buch Carl Hagenbecks 'Von Tieren und Menschen' (1908). In Wirklichkeit sind es die Kawésqar auf Hagenbecks 'Völkerschau'-Tournee; die Aufnahme entstand im September 1881 im Pariser Zoo. Der Hamburger Zoodirektor schildert enthusiastisch, wie 'seine' "Eskimos" und "Feuerländer" angeblich "reichlich beschenkt" wieder nach Hause geschickt wurden. Über den Tod der als 'Schaustücke' ausgestellten und gequälten Menschen verliert der Impresario kein Wort.

Die Kawesqar 1881 in Hagenbecks Tierpark, Hamburg-Stellingen; Hagenbeck nannte sie 'Grethe', 'Henry', 'Lise', 'Piskouna' und 'Capitán'.

Dieses Porträt (hier unkenntlich gemacht) wurde in Hagenbecks Buch einfach nur mit 'Patagonier' untertitelt. Es hat den Tierparkbetreiber offensichtlich nicht sonderlich interessiert, wer die zur Schau gestellten Menschen wirklich waren und welchen Völkern sie spezifisch angehörten. Häufig wurden die verschleppten Kawesqar, Yahgan, Tehuelches, Selk‘nam und Mapuches getauft, und ihnen wurden christliche - z.T. auch spöttische - Vornamen gegeben. Im Zoo sollten die Getauften der sichtbare Beweis dafür sein, welchen angeblich positiven Einfluss die westliche 'Zivilisation' hatte. Im Gehege wurden ihnen zum Vergleich nichtchristianisierte 'Heiden', die ihre traditionellen Riten aufführen sollten, gegenüber gestellt.

 

Antwerpen: den Kakao, aus dem die weltberühmten Chocolatiers helle und dunkle Schokohändchen formen, importiert Belgien auch aus seiner einstigen Kolonie, dem Kongo.
 

Echos unter der Weltkuppel: Sound-Erzeugung im Hauptgebäude der Hamburger Universität, mit der Flüstertüte im Großen Hörsaal. (Photo: Stilla Seis)

Echos unter der Weltkuppel: Wie klingt die Büste des Gründers des Kolonialinstituts Werner von Melle - mit einem Kokoskochlöffel abgeklopft? (Photo: Stilla Seis)

Kumasi Crossroads: Ausstellungsansicht auf Sankofa Space, die nach Chancen postkolonialer, transkultureller Erinnerung fragt. Die Installation wurde von Jokinen und Gordon Uhlmann initiiert und zusammen mit den TeilnehmerInnen des Symposiums realisiert.

Kumasi Crossroads: Re-Painting the Red von Rex Akinruntan, Kojo Apori, Ralitsa Diana Debrah und Charlie Michaels war eine Intervention im öffentlichen Raum, die die allgegenwärtigen Brandings von internationalen Konzernen in Ghana kritisch aufgreift und verändert. Die Arbeit wurde in Form einer Installation in der Ausstellung Kumasi Crossroads - global kiosk affairs dokumentiert.

Der Reader Schimmelmann > pp. Hamburg entfernt ein Kolonialdenkmal (Download pdf 4,3 MB)

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