Autor: Alphorn
Datum: 24.11.2004 22:09
Sorge um Missionsprojekt in Afrika
Finanzieller Kahlschlag gefährdet medizinische Notversorgung
Bayreuth (epd). Die drastischen kirchlichen Mittelkürzungen für die Mission gefährden Partnerschaftsprojekte bayerischer Gemeinden im afrikanischen Tansania. Darauf hat der langjährige Bayreuther Missionsarzt Fritz Seiler jetzt bei der Konferenz bayerischer Partnergemeinden in Bayreuth hingewiesen. Seiler hatte 1983 die "Medizinische Notversorgung Tansania" ins Leben gerufen, die zwei tansanische Krankenhäuser in Machame und Karatu jährlich mit 60 000 Euro unterstützt. Der Verfall der Kaffeepreise auf dem Weltmarkt habe die afrikanischen Patienten arm gemacht, sagte der Mediziner. Die Deutschen dürften sich angesichts der massiven ökonomischen Probleme nicht aus Afrika zurückziehen. Beklagt wurde auf der Konferenz die Kürzung von vier Missionsstellen für Afrika durch das Bayerische Missionswerk. (1614/23.11.04)
Aus dem epd-Landesdienst Bayern
http://www.epd.de/bayern/bayern_index_31717.html
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