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Autor: Uwe Niederdraeing
Datum: 21.10.2004 12:59
Weil ja meine Schlichkeit bezweifelt wird...
Und wieder gehts los mit Zitaten:
"In ermüdender Weise reiht Nordbruch in seinen Schilderungen Zitate meist aus der damaligen Erinnerungsliteratur aneinander und präsentiert diese als scheinbar objektive Darstellungen ohne quellenkritisch vorzugehen, wodurch die Publikation einen durchweg kolonialapologetischen Charakter erhält. Auf Primärquellen aus den einschlägigen Archiven z.B. in Windhoek und Berlin hat der Autor gänzlich verzichtet Quälend ist unter anderem die Lektüre des Kapitels über die deutsche 'Schutztruppe', deren 'Tapferkeit' und 'wahren Heldenmut' er verteidigt. Die Ausführungen bewegen sich dabei einmal mehr auf dem Niveau und im Stil alter Kolonialbücher aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg."
(die ganze Rezension ist zu lesen unter http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=1978).
...So, und ich hab das Buch gelesen, werter Herr Walden. Wie waere es mit einer eigenen Stellungnahme zu dem Werk, anstatt eine Rezension als "Beleg" anzufuehren?
So, und was wurde verdeutlicht?
Der Rezensent moniert, Nordbruch wuerde die damalige "Erinnerungsliteratur" als objektive Darstellung des Geschehens praesentieren. Das ist eindeutig die Unwahrheit! Wer das Buch gelesen hat, weiss, das der Autor an diversen Stellen kritisch zum Wortlaut und Inhalt der zitierten Werke, die uebrigens samt und sonders als Zitate gekennzeichnet sind, Stellung nimmt.
Das der Autor auf Primaerquellen verzichtet haette, ikann schon durch einfaches Hineinlesen in das Buch sofort klargestellt werden. Nun weiss ich natuerlich nicht, was der Rezensent mit "einschlaegigen" Archiven meint. Die marxistischen Archive aus unseliger DDR-Zeit? Das Blaubuch? Das RKA kann nicht gemeint sein.
Das man die Tapferkeit der deutschen Soldaten verteidigt, halte ich fuer eine Selbstverstaendlichkeit, wenn man sich die Umstaende des Hererokrieges ansieht. "Quaelend" kann das allenfalls fuer... ach lassen wir das, ich will ja sachlich bleiben.
Ausserdem, werter Hans Walden, haben sie meine Sachaussage nicht widerlegen koennen, naemlich, dass Nordbruchs Argumente gegen die Voelkermordthese unwiderlegt sind. Selbst wenn ihnen das gelungen waere, haette das nichts an der Sachlichkeit meines Artikels geaendert, sondern nur an der Richtigkeit .
Herr Schaefert schrieb u.a.
" Ich möchte Ihnen zustimmen, daß man die Arbeiten von Herrn Nordbruch nicht kritiklos lesen und werten kann. Manchmal kann es zwar sinnvoll sein auch in seine Bücher zu schauen, wenn man das ganze Spektrum der Literatur sichten möchte um sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber die "absolute, zitierfähige Wahrheit" findet sich in seinen Büchern mit Sicherheit nicht."
Ich hoffe, dass diese Aussage nicht dazu gereichen soll, zu behaupten, ich haette etwas von der "absoluten, zitierfaehigen Wahrheit" geschrieben. Vermutlich stoert Sie das Wort "zweifelsfrei." Vielleicht etwas uebertrieben, aber auch das waren meine Worte in meiner email:
"In guter Hoffnung, dass einer von Ihnen demnaechst ZUM BEISPIEL ABER NICHT NUR mal "Der Herero-Aufstand 1904" liest." - Bitte immer alles lesen. Ausserdemwie oben erwaehnt - Wo belibt die Widerlegung? Metadiskussionen helfen nicht weiter.
So, und nochmal Herr Walden (gesperrter Teil von mir):
"Suchen Sie ruhig mal im INTERNET nach "Hunnenrede" oder "Bülow zur Hunnenrede!"
...im Internet - Muss ich das kommentieren?
Buelows Memoiren haben sicher nicht den gleichen Anspruch, die Wahrnehmung der Rede im Ausland gepraegt zu haben wie der verlautbarte Text, an dem sich die britische Presse dann ja so aufgezogen hat - vorausgesetzt, Buelow erinnert sich ueberhaupt korrekt.
Die "Richtigstellung" der Hunnenrede reflektiert nicht unbedingt meine persoenliche Meinung (das kam vielleicht etwas falsch rueber), sondern ich wollte eine Deutungsmoeglichkeit aufzeigen.
"Wes (Un-)Geistes Kind C. Nordbruch ist, erweist sich im übrigen auf dessen website www.nordbruch.org zur peinlichen Genüge. Der einstige Bundeswehr-Leutnant ist offenkundig stolz darauf, dass ihm die National-Zeitung 2001 den "Freiheitspreis" verliehen hat. Vor kurzem hat Nordbruch in der rechtsextremen "Deutschen Stimme" (Nr. 10/2004)
auch die Wahlerfolge der "Nationalen Opposition" (NPD und DVU) in Brandenburg und Sachsen gefeiert."
Na und? Aendert das was an seinen Thesenn? Ist es jetzt verboten, sich zu Wort zu melden, weoil man nicht den richtigen Background hat? Allein schon "der einstige Bundewehrleutnant"... Meine Fresse, was fuer eine gefaehrliche und rigide Ignoranz. Hoffentlich fragt nicht mal jemand Sie, wes (Un)Geistes Kind Sie sind, Herr Walden, wenn er ihre Vorverurteilungen liest!
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Richard Koch |
01.10.2004 09:48 |
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Hans Heckel |
01.10.2004 10:13 |
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Nzuri |
01.10.2004 13:27 |
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Hans Heckel |
01.10.2004 14:57 |
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Nzuri |
01.10.2004 17:52 |
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Hans Heckel |
06.10.2004 17:32 |
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Heckel (Maler) |
07.10.2004 13:29 |
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Hans Heckel |
07.10.2004 14:19 |
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Hans Heckel |
07.10.2004 15:28 |
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Ma(h)ler |
07.10.2004 23:09 |
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Nzuri |
08.10.2004 17:23 |
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Uwe Niederdraeing |
16.10.2004 14:04 |
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Hans Walden |
21.10.2004 00:33 |
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Arne Schöfert |
21.10.2004 07:54 |
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Uwe Niederdraeing |
21.10.2004 12:59 |
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Arne Schöfert |
21.10.2004 13:49 |
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Nzuri |
01.11.2004 19:51 |
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Volkhard Thom |
10.11.2004 10:14 |
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Lesering |
10.11.2004 11:48 |
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Volkhard Thom |
10.11.2004 12:53 |
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Arne Schöfert |
10.11.2004 16:13 |
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Uwe Niederdraeing |
10.11.2004 17:43 |
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Volkhard Thom |
10.11.2004 20:13 |
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Lesering |
10.11.2004 21:22 |
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Schutzmann |
10.11.2004 22:31 |
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Schwester |
10.11.2004 22:54 |
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Volkhard Thom |
11.11.2004 14:46 |
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Beobachter |
11.11.2004 21:48 |
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Volkhard Thom |
12.11.2004 16:01 |
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Uwe Niederdraeing |
14.11.2004 00:16 |
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Triple P |
11.11.2004 23:36 |
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Uwe Niedrdraeing |
02.11.2004 08:40 |
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Ulrich |
03.10.2004 17:20 |
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In jeder Zeit° |
11.10.2004 00:58 |
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