Autor: Hetzer
Datum: 31.07.2005 13:16
Autor: W. Rahn
Etwa zehn Monate nach der Aufstellung des Wißmann-Denkmals im Hamburger Hafen haben sich an der Abstimmung über Verwendung und Verbleib über 4.600 Interessenten beteiligt. Davon entschieden sich ca.70% für den Erhalt und die Wiederaufstellung an verschiedenen Standorten. Offensichtlich fehlen nun den Gegnern sachliche Argumente zur Fortsetzung der Diskussion. Zusätzlich zu den Beschädigungen und dem Anstrich mit roter Farbe durch die APO-Studenten (1967) ist die Statue jetzt mit gelber Farbe mit dem Symbol der Atomkraftgegner und dem Spruch "Dem Rassismus kein Denkmal" stark beschmiert worden. Wißmann mit Rassismus zu identifizieren ist absurd. Er hat bei seiner ersten Durchquerung Zentralafrikas die Jagd arabischer Sklavenhändler auf die schwarz-afrikanische Bevölkerung erlebt, und diese als Gouverneur erfolgreich bekämpft. Staatspräsident Nyerere wies darauf hin, dass sein Stamm aus Dankbarkeit Blutsbürgerschaft mit Wißmann geschlossen habe. Die "Kunstaktion" ist inzwischen zu einem Schandfleck im Hamburger Hafen geworden und vermittelt den Eindruck, dass hier Chaoten und Schmierer tun und lassen können, was sie wollen.
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