Autor: Uwe Niederdraeing
Datum: 14.02.2005 00:34
Ich denke man sollte immer zwischen tatsaechlichen und angeblichen Tatsachen und deren moralischer Bewertung unterscheiden.
Dass die Geschichte der Menschheit voller ausrottungen schwaecherer Voelker ist, duerfte jeder wissen. Schwaecher waren diese Voelker par definition, da sie trotz verteidigung gegen den Invasor besiegt, zerstreut, assimiliert oder was auch immer wurden.
Soweit (wahrscheinlich) die Tatsachen.
Dass diese entwicklung nchct gutzuheissen ist, ist die moralische Bewertung der Entwicklung, aber sie aendert natuerlich nichts an dem, was passiert ist. ie Azteken werden nicht wieder zurueckkehren, nur weil ihre kulturelle Enthauptung ein Verbrechen war. Selbiges gilt fuer die Karthager oder die meisten Indianerstaemme Nordamerikas. Man sollte diese Sache natuerlich verdammen, aber erstmal muss man sie erkennen. ich denke, da loesen sich dann Missverstaendnisse auf. Ich glaube, meine usw., gmac hat bloss mal die "harten Fakten" auf den Tisch gelegt.
Vielleicht war es ja auch alles ganz anders in der Weltgeschichte, aber zumindest so wird es ind en exika geschrieben. Der Starke verdraengt den schwachen. das Recht der Faust. Ein grausames, archaisches recht, dass nur mittels der Zivilisation gebaendigt wird. Abzuschaffen ist es nicht. Man sehe sich nur heute den Mikrokosmos berufsleben und den Makrokosmos "Wirtschaftssbeziehungen in der globalisierten Neuzeit" an.
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