Autor: Gmac
Datum: 25.03.2005 14:27
Zerstörung ist immer einfacher als Errichten.
Nullkommanichts hat man zertreten und kaputtgemacht, so wie das Wissmann-Denkmal 1968.
Aufbauen und Schaffen ist langwierig und ungleich schwieriger!
In Buenos Aires/Argentinien gab es eine Whisky-Werbung, die monatelang in riesigem Format an jeder 3. Straßenecke prangte: Romper las tradiciones - Die Traditionen zerstören!
Dieses Motto ist/war global. Zerstören was da ist und Leere hinterlassen. Das scheint das erklärte Ziel der aktuellen Entscheidungsträger zu sein.
Wissmann hatte im ausgehenden 19. Jahrhundert sicher seine Daseinsberechtigung und sich verdient gemacht für das damalige Kaiserreich.
Heute aber sollten wir uns mal das völlig zerstörte, kranke, korrupte und daniederliegende Afrika ansehen, welches die letzten 60 Jahre "Freiheit" hinterlassen haben.
Was antwortet da die Linke?
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