Autor: Ma(h)ler-Meister
Datum: 09.10.2004 16:23
"Es gibt nichts unsichtbareres als ein Denkmal" (Robert Musil)
Wer hätte sich sonst über "gestalterische Fragen" und gegenwärtige oder vergangene Kontexte Gedanken gemacht- wenn nicht Sie -oder sieh doch? =
Was es bewirkt...
ES macht einen gewaltigen Unterschied für den (medialen) Diskurs -WER WO WAS & WANN in die Landschaft stellte oder stellt! Oder?
Es geht den Akteuren der Akteurin wohl auch nicht vordergründig um Kunst sondern um eine gewisse Frage der Gestaltungshoheit- und den Gestaltungsbegriff an sich möglicherweise. Der Gestalt der Gestaltung die Gestaltung zum Beispiel nicht unbedingt , Architekten, Historiker oder Politikern allein überlassen sollte sondern interdisplinär und dialogisch= ein alter Wunsch von zB. :Breton, Schwitters, Mondrian, u.m....
Politiker sollten sich vielmehr zu Partnern von (engagierten) Künstlern= (Schriftstellern, Film u. Theaterleuten, Philosophen und kritischen Wissenschaftlern, NGO,s etc.pp) machen denn zu Erfüllungsgehilfen des shareholder value -ergo auf reinen Profit ausgerichtetes Handeln der Konzerne-dann gäbe es weniger Probleme auf dieser Welt -sie wäre gerechter und friedlicher..
(Adorno/Bloch Dialog 1953: "das Unmögliche möglich machen" (=das ist doch unmöglich möglich,? oder etwa doch !!!)
Nicht nur "Alibi-Förderung" durch die Wirtschaft und Ausbeutung der Künste durch Werbung etc. und deren willkürliche Überführung in die Beliebigkeit.
Nciht nur als ein sinnstiftendes Element allein- auch das Produkt ändert sich durch die Betrachtung Inhaltlich und damit der gesamte Gestaltungskodex einer auf den falschen Wertebegriff ausgerichteten Gesellschaft... Auflösung der Gleichschaltung= ethisch-soziale Transformationen in den Transport ins Bewußtsein gehoben als freundliches Dauerfeuer zur Hirnmassage freigelassen..
Nicht nur Eigentum verpflichtet -sondern Eigentum gestaltet Eigentum um: für Alle nicht nur für Steuerflüchtlinge und andere egomanische Selbstbespiegelungen in Haus und Garten=
Sinnstiftung und Stiftung... Jedem Stadteil seine Stiftung und sinnstiftende Töchter als ethisch-sozial-vernetzt-gestaltend-operierende Schönheit in der Werte-und Bezahl und GewissensFrage: möglicherweise besser als Behörden die bald nur noch das Elend und sich selbst als Elend selbst verwalten...
Das würden sich auch alle Opfer der Systeme wünschen und es wäre auch ein würdiges VorDenkmal das auf Dauer tragfähig ist...
Man darf ja mal spinnen?
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