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 Re: Eurozentrische Sichtweise
Autor: Ma(h)ler 
Datum:   07.10.2004 23:09

(Der Verdacht)

Das größte Problem für "extremistische intellektuelle Deutsch-Nationale" ist die Endlösung und der Rassenwahn der Nazis: um das "Gute" der "NS-Ideologie" überzeugend begründen oder heute noch einer breiteren Schicht in Bevölkerung verklickern zu können. Das war wohl mit ein Grund weshalb man im sogenannten Historikerstreit auch gern behauptete der Führer hätte ja auch den Juden den Krieg erklärt, in sofern seien die planmäßigen Massentötungen der jüdischen Mitbevölkerung eigentlich zynischer Weise Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs gewesen. (Hitler selbst soll gesagt haben: "Er setze das fort was die katholische Kirche seit 2000 Jahren betriebe"..)
Der Antisemitismus hatte politisch und mental bereits im 19. Jht. eine gewisse fortschreitende Hochzeit.
Deutsche Rassekundler bildeten die Steilvorlage für den Import ausgestopfter "Neger" aus Deutsch-Ost-Afrika für den "Naturkundeunterricht" hinein bis ins "Dritte Reich".

Der Finger kommt all zu schnell auf "DIE BELGIER" mit bekanntem Zahlenmuster.
DIE Belgier haben ihre Verantwortung in der Aufarbeitung -"WIR" die unsere.

WAS sogenannte reiche Juden betraf so unterschieden diese sich nicht in ihrer kapitalistischem Grundgesinnung -von anderen Kapitalisten jedweder Religion!
Das ist mit jüdischer oder nichtjüdischer Religion nicht zu begründen.
Man spricht auch nicht vom christlichem Kapital! (Das ist der eigentliche Trick?)
Der Kapitalismus kennt nur die Vermehrung des Kapitals. Will sagen Profit um jeden Preis (!), -der Ballin-Einwurf ist eine wenig hilfreiche Ablenkung und dient der rethorischen Aushebelung in der Kontinuitätsfrage? Oder haben Sie diesen Gedanken tatsächlich noch nicht in Betracht gezogen?

Aber das die Deutschen in der afrikanischen oder chinesischen Kolonialfrage immer nur die "zweite dritte vierte Geige" spielten und lediglich (unabhängig von wirtschaftlichen und missionarischen Aspekten) lediglich in die "Erste Riege" der Kolonialländer aufrücken wollten halte ich für eine gigantische Nebelkerze. Das läßt sich so m.E. nicht gegenseitig aufheben. Die Interessenlage war gebündelt und komplex und nicht so naiv, wie: "Wir wollen nur mit zu den Ersten zählen".
(B. Kundrus, Campus-Verlag, Kolonialismus "Phantasiereiche")

Was denn sonst als einhergehende Unterdrückung anderer Kulturen war denn möglich und gleichtzeitiges partizipieren an der westlich-hegemonialen Ausdehnung zur Ausbeutung und in Besitznahme der Länder und deren Bodenschätze etc. waren der HauptGrund -sind es, subtiler allerdings, noch heute?
(MIT)-Inzenierte Bürgerkriege, willkürliche Grenzziehungen, Korruption und mehr oder minder (mit)-gesteuerte Mißwirtschaft: "Die Vorgaben stimmen schon nicht". (N. Chomsky)

Der Anbau von Genmais, Gensoja etc. sind neben geostrategischen Interessen noch erweitert hinzugekommen. Die Weltbankverschuldungspolitik der "Dritten Welt" im Auftrag westlicher Konzerne etc.pp müssen eigentlich nicht auch noch aufgeführt werden. Das weiß doch heute jeder halbwegs aufgeklärte Schüler...

Eine Verständnisfrage wegen möglicher Befangenheit:
Schreiben Sie für die Ostpreußische Allgemeine Zeitung oder schreiben Sie nicht für dieses Blatt- bzw. oder haben Sie dort in der Vergangenheit geschrieben?

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