Autor: Uwe Niederdraeing
Datum: 14.02.2005 00:26
Dass Soldaten oder Soeldner, auch in groesserer Zahl desertieren, ist eigentlich nichts ungewoehnliches.
Interessant finde ich die Zusammensetzung der Kolonialtruppe.
Viele Soeldner kamen aus dem Sudan, und hatten ihre Ausbildung bei der englischen Truppe hjinter sich. Man ging davon aus, dass sich diese Truppe disziplierter verhalten wuerde, als etwa Einheimische. Harte strafe gegen jedwede vergehen waren ind er Deutschen Armee ueblich, waehrend etwa in der ottomanischen armee deserteure meistens nur ein paar Schlaege bekamen. allerdings war deise Armee im 19. Jahrhundert auch besonders ineffektiv.
Ich denke, dass all diese Dinge aber wenig Aufschluss ueber Teue und Sympathie, Loyalitaet und so weiter, ergeben. Selbst die Tatsache, dass viele Askarie spaeter noch von deutschland und der Armee schwaermten, ist wohl eher Nostalgie als eine Bestaetigung fuer irgendwas. Letztendlich denke ich, sind diese Ueberlegungen auch wenig ergiebig.
Dass Deutschland sich als Kolonialmacht bei den Einheimischen groesserer beliebtheit erfreute als jede andere Nation, ist allgemein bekannt. Exemplarisch moechte ich auf den Staat Togo hinweisen, der, als er aus der Fremdherrschaft entlassen wurde, an die Bundesrepublik die Bitte richtete, beimAufbau der Verwaltung zu helfen.
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