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 Re: AIDS
Autor: Paralellwelt° 
Datum:   08.12.2004 21:32

Tansania weiter unten=

Unicef:
170 Millionen Kinder sind unterernährt
(Die Presse) 09.12.2004
Armut, Krieg und Aids: Mehr als eine Milliarde Kinder weltweit leiden an den Folgen, zeigt der neueste Bericht des UN-Kinderhilfswerks.

London/Islamabad (ag., pö). Mehr als 170 Millionen Kinder weltweit sind unterernährt, 120 Millionen Kinder gehen nie zur Schule. Das zeigt der neue Bericht des UN-Kinderhilfswerks (Unicef), der heute, Donnerstag, in London präsentiert wird. Durch Armut, Krieg und HIV/Aids seien die Rechte von mehr als einer Milliarde Kindern verletzt - sie können nicht überleben oder sind in ihrer Entwicklung massiv beeinträchtigt, heißt es in dem Dokument "Kindheit in Gefahr".

Besonders dramatisch und noch schlechter als vor dem US-geführten Krieg ist die Lage im Irak: Dort habe sich die Zahl der unterernährten Kinder in den vergangenen zwei Jahren fast verdoppelt, kritisierte Unicef-Chefin Carol Bellamy kürzlich in Islamabad. Hunderttausende irakische Kinder unter fünf Jahren seien unterernährt, und acht Prozent würden an chronischem Durchfall oder Protein-Mangel leiden. Sieben von zehn Todesfällen bei irakischen Kindern seien auf Durchfallerkrankungen zurückzuführen, meldet die Unicef. Auslöser sei der Mangel an sauberem Trinkwasser in vielen Teilen des Landes. Die ohnehin schlechte Wasserversorgung im Irak sei durch den Krieg weiter geschädigt worden.

Weltweit sterben jährlich fast zehn Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten wie Durchfall, Masern oder Atemweg-Infektionen, schätzt Bellamy.

Die Unicef warnt außerdem, dass bis zum Jahr 2010 mehr als 18 Millionen afrikanische Kinder einen Elternteil oder Mutter und Vater durch deren HIV/Aids-Erkrankung verloren haben werden, falls die Politik und die internationale Gemeinschaft nicht gegensteuern.

Ende 2003 waren weltweit etwa 15 Millionen Kinder unter 18 Jahren durch eine HIV-Infektion oder Aids-Erkrankung ihrer Eltern verwaist. 80 Prozent dieser Kinder leben in Ländern südlich der Sahara. Die meisten HIV/Aids-Waisen unter 18 Jahren gibt es in Nigeria (rund 1,8 Millionen), Südafrika (1,1 Millionen) und Tansania (980.000).

Nur in der Region südlich der Sahara ist die Zahl der Waisen seit 1990 gestiegen. Asien, Lateinamerika und die karibischen Staaten hingegen meldeten Rückgänge.

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=a&id=455583
 

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